Beispiele für SAP-Funktionen

Lieferplan-Fortschrittszahlen

Bedarf:
Lieferplan-Fortschrittszahlen (LP-FZ) oder LP-FZ-Nullung sind unplausibel. Jahreswechsel finden nicht ordentlich statt und führen zu Über- und Unterlieferungen.

Lösung:
Der Dienst (Enhancement) informiert die/den zuständigen VertriebsmitarbeiterIn des LP, wenn sich bei der IDoc-Verarbeitung zweifelhafte Datenkonstellationen ergeben oder fragwürdige Lieferungen ergeben.

Folgende Situationen werden erkannt und via E-Mail gemeldet:

    1. LP führt keinen Jahreswechsel durch, obwohl Kunde einen Jahreswechsel vorgenommen hat
    2. System legt mehrere Lieferungen an (Gefahr von Überlieferung)
    3. System erkennt eine negative Unterwegsmenge
    4. Kunde reduziert die LP-FZ

Die Einführung des Dienstes geht mit einer Schulung und Datenanalyse der Lieferpläne einher.


 
Retouren-Aufträge

Bedarf:
Datenfeld-Vorbelegungen für Retouren-Aufträge, um Eingabefehler zu vermeiden. Andernfalls werden Bearbeitungen abgelehnt, was zur Erhöhung der Prozesszeiten führt. Gerade Reklamationen sind schnellstmöglich zu prozessieren.

Lösung:
Kundenspezifisch sind für bestimmte Vertriebsbelegarten, Chargen und Organisationsdaten Defaultwerte (wie Retourengrund, Rückerstattungsschlüssel, Versandstelle) einstellbar.

Defaultwerte werden nur bei neuen Zeilen vorgeschlagen. Benutzeränderungen bleiben immer erhalten.


 
Bestellanforderungsfreigabe

Bedarf:
Im Einkaufs-Workflow wird die Bestellanforderungsfreigabe an eine verantwortliche Person weitergeleitet. Die Einkäufergruppe der Bestellanforderung bleibt aber unverändert und wird von der verantwortlichen Stelle nicht ausgewertet.

Lösung:
Das Weiterleiten (über den Prozess der Bearbeiter-Findung) beim Genehmigen von Bestellanforderungen, soll die Einkäufergruppe auf diese Person/Einkäufergruppe umstellen.

Das Business-Objekt ändert die Einkäufergruppe der Bestellanforderung bei der BANF-Freigabe automatisch. Die passende Einkäufergruppe wird, basierend auf SAP-Standard Tabellen, ermittelt.


 
Muster- und Leihgutlieferungen

Bedarf:
Muster- und Leihgutlieferungen dürfen keine elektronischen Benachrichtigungen (wie Auftragsbestätigungen, Liefernachrichten oder Rechnungen) auslösen, da sie keinen Serien-Prozess darstellen.

Lösung:
Dieser Erweiterung wird über eine Bedingung gesteuert und wertet ein Kundenzusatzfeld aus, in dem kundenspezifisch festgelegt wurde, ob das System Nachrichten für Muster- und Leihgutlieferungen übermitteln soll.

Neben der kundenspezifischen Steuerung, wird die Funktion über eine zentrale Steuertabelle de-/aktiviert. Lieferpläne und elektronisch angelegte Aufträge werden von der Prüfung ausgeschlossen – nur manuell erfasste Aufträge werden geprüft. Da die Beleganlage über die Bestellart geprüft wird, wird die Kommunikationsstruktur für diese Domäne erweitert.


 
Liefersperren bei vordefinierten Kriterien

Bedarf:
Liefersperren bei vordefinierten Kriterien.

Lösung:
Kriterien sind elektronisch übermittelte EDI-Texte, Preisdifferenzen, die eine vordefinierte Toleranz übersteigen oder Gefahrengut.

Je nach Bedarf, können folgende Sperren gesetzt werden:

    1. LP-Kopf-Sperre
    2. Liefersperre
    3. Einteilungssperren

Vertriebsmitarbeiter ermitteln Vertriebsbelege, in dem nach gewissen Sperrkennern ausgewertet wird. Ebenso sind E-Mail-Benachrichtigungen einstellbar.

 
 

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